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Landesgruppe Hamburg

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Agility - die Sportart auf 6 Beinen - für Mensch und Hund

 

 


Diese Sportart entstand 1977 in England. Bei einem Reitturnier sollte ein „Pausenfüller" dargeboten werden. Hier wurde gezeigt, dass auch unsere Hunde mit einem verkleinerten Springparcours arbeiten können. Die Höhen wurden verringert und man fügte Röhren und Wände hinzu, um dem Publikum genügend Abwechslung zu bieten.

Im Laufe der Jahre wurden die Hindernisse immer hundgerechter, aber auch vielfältiger. Aus den Röhren wurden feste Tunnel, die man gerade oder in Kurven aufbauen kann. Hinzu kam der Stofftunnel, den sich der Hund erst beim Laufen aufdehnen muss. Ebenso entstanden unterschiedliche Sprünge über Hürden, Besenhürden, „Mauern", mit den Größen von Tischen und die Slalomstrecken.

So wurden mit der Zeit in England und später in österreich immer mehr und immer ausgefeiltere Sport-Parcours entwickelt. 1990 kam dieser Sport in die deutschen Hundeclubs, so auch in den IRJGV. Hier schlossen wir uns den Regeln und Ausführungen der ÖHU (Österreichische Hundesport Union) und der EHU (Europäische Hundesport Union) an. Seit 1997 bietet auch die Landesgruppe Hamburg diese Sportart an.

Wer sich noch immer nichts unter "Agility" vorstellen kann, dem sei noch die deutsche übersetzung ans "Herz" gelegt. Wörtlich übersetzt heißt es: Flinkheit, Behändigkeit, Aufgewecktheit - also Lebensfreude pur. Das gilt nicht nur für den Hund, sondern insbesondere auch für den Menschen. Außerdem sollten beide eine gute Gesundheit haben. Denn dieser Sport - wie jede andere Sportart auch - stellt eine kurzfristige, aber sehr hohe Anforderung an Herz und Kreislauf. Mensch und Hund müssen sich zuerst warm laufen, damit es nicht zu Verspannungen oder Verletzungen kommt.

Einen kleinen "Wermutstropfen" gibt es allerdings noch. Wer glaubt, jetzt sofort mit seinem Hund starten zu können, dem sei gesagt, dass vorab eine mit der Prüfung abgeschlossene Ausbildung in der BGVP-Hundeschule vorliegen muss. Es muss nämlich gewährleistet sein, dass Mensch und Hund vollkommen auf einander abgestimmt sind und der Hund ein Höchstmaß an Gehorsam aufbringt.

Dann allerdings steht, wenn es beiden Freude bereitet, der Betätigung im Agility nichts mehr im Wege - es sei denn die Kurse sind ausgebucht. Aber auch dann findet sich in geselliger Runde für Mensch und Hund immer wieder eine Beschäftigung.

 

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